Umsicht , aber keine Panik. Begegnung in Zeiten des Corona-Virus.

Hände waschen. Foto: fongbeerredhot / ShutterstockHände waschen. Foto: fongbeerredhot / Shutterstock

März 2020 – Das Leben in einer Senioreneinrichtung ist geprägt von menschlichen Kontakten, Berührungen und Begegnungen. Pflege bedeutet Zuwendung. In Zeiten, in denen viele Bakterien und Viren unterwegs sind, bedeutet ist eine besondere Herausforderung.

Immer wieder werden wir von Besuchern und Angehörigen gefragt, wie man sich verhalten soll. 

Die Franziska-Schervier-Altenhilfe empfiehlt einen angemessenen Umgang miteinander. Darunter verstehen wir:

Wer sich bereits krank fühlt oder meint, er wird etwas „ausbrüten“, möge bitte zuhause bleiben. Das gilt nicht nur als Vorsorge im Umgang mit Corona-Viren. Momentan sind die Grippe-Erkrankungen verbreiteter und für unsere Bewohnerinnen und Bewohner ebenso gefährdend. Auch vor schweren Erkältungen mit Schnupfen und Bronchitis möchten wir sie und uns schützen. Das Gesundheitsamt rät, auf Besuche ggf zu verzichten oder sie einzuschränken. (Info-Seite vom Gesundheitsamt)

Deshalb haben wir zusätzliche Desinfektionsspender aufgestellt, die über das ganze Haus, auch im Eingangsbereich und auf den Stationen verteilt sind. Sie können kostenfrei zur Desinfizierung genutzt werden: mindestens 3 ml ca 30 sec in die trockenen Hände geben und verreiben. Bitte darauf achten, dass die ganze Fläche benetzt wird. Ebenso möchten wir erinnern, dass zur Zeit etwas weniger Körperkontakt bei den Besuchen sinnvoll ist. Herzliches Küsschen links und rechts bitte mal einstellen. Auf Händeschütteln verzichten. Ein zugewandtes Lächeln tuts oft auch. 

Nießen bitte nur in die Armbeuge, nicht in die Hand. 

Darüber hinaus empfehlen wir: Immer wieder auch Händewaschen, am besten mit flüssiger Seife, 20-30 Sekunden (so lange, wie man für das Singen von zwei Strophen Happy Birthday braucht), und die Seife zwischen den Fingern und Daumen bis zur Handwurzel verteilen. Anschließend die Hände gut trocknen, damit sich keine Keime auf die feuchte Haut setzen. 

Sie können sicher sein: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gut informiert und vorbereitet, wir haben keine Angst und sind nicht übervorsichtig. 

Einen verantwortungsvollen Umgang mit ansteckenden Krankheiten berücksichtigen wir aus professioneller Haltung so wie so immer. 

Wir bitten die Besucherinnen und Besucher uns dabei mit einem vernünftigen Verhalten zu unterstützen. Ansteckend ist vor allem die Panik. Und das hilft keinem. An dieser Stelle wünschen wir Ihnen von Herzen: Gute Gesundheit, Geduld und – hoffentlich bald – einen schönen Frühling.

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