Ein beeindruckendes Geburtstagskind.

Franzika Schervier. Foto: SPSF / Christina SobirajFranzika Schervier. Foto: SPSF / Christina Sobiraj

Januar 2019 – In unseren Häusern leben viele hochbetagte Menschen. Hundertjährige sind uns nicht fremd. Aber in diesem Monat feiern wir sozusagen den 200. Geburtstag. Franziska Schervier wurde am 3. Januar 1819 geboren. Als Tochter eines Aachener Nadelfabrikanten hätte sie ein behütetes Leben führen können. Sie aber ging einen anderen Weg. Geprägt durch ihre religiöse Grundeinstellung entwickelte sie einen besonderen Blick für die Menschen in Not. Die Zeit der Industrialisierung schuf neben technischen Fortschritten auch Armut und Not in vielen Familien. Franziska Schervier war ebenso wie Clara Fey und Pauline von Mallinckrodt Schülerin von Luise Hensel. Sie engagierten sich für die Armen und Kranken, die unversorgt waren, besonders um die Arbeiterkinder, sorgten für Wohnungen und Schulbildung. Cholera und Pocken waren weit verbreitet. Die jungen Frauen stellten ihr ganzes Leben diesem Dienst am Nächsten zur Verfügung.

Franz von Assisi war Franziskas großes Vorbild. Sie starb mit nur 57 in Aachen. 1974 wurde sie von Papst Paul IV. seliggesprochen. 2008 begann der Heiligsprechungsprozess.

Nach wie vor prägt ihre Haltung und ihr Werk die heutige Zeit. Sie ist Patronin der 2009 gegründeten Großpfarrei Franziska von Aachen. Ebenso hat Bischof Dieser sie zur Schutzpatronin des Erneuerungsprozesses des Bistums Aachen ernannt.

Aber unabhängig davon wissen wir ihr Werk in unseren Einrichtungen der Franziska Schervier Altenhilfe zu schätzen und sind dankbar für das, was sie an caritativer Hilfe ins Leben gerufen hat. In ihrem Geist arbeiten wir für die, die unseren Dienst nötig haben, weil sie auf Hilfe angewiesen sind. Und das sind in unserer Gesellschaft vielfach die Seniorinnen und Senioren.

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