„Nostalgischer Spaziergang durch die 50er Jahre“ war ein voller Erfolg

Sommerfest stand erstmals unter einem Motto

Das diesjährige Sommerfest im Seniorenzentrum Herz Jesu ist erstmalig unter einem Motto gestartet: Thema waren die 50er Jahre, diese besondere Zeit des Optimismus und des Aufbruchs, die wir kulinarisch, musikalisch und mit vielen anderen Ideen umgesetzt haben.

Traditionsgemäß begann das Fest mit einem Gottesdienst, der musikalisch-tänzerisch von einer Sitztanzgruppe unserer Bewohner während des Gottesdienstes begleitet wurde. Obwohl sich zu Beginn des Festes am frühen Mittag zunächst ein kräftiger Platzregen entlud, war das Wetter während des restlichen Festes wolkig-stabil: manchmal zeigte sich sogar die Sonne.

Kulinarische Leckerein  aus der Zeit wie etwa Rouladen mit Leipziger Allerlei  oder Reibekuchen über dem Grill gebacken waren die Highlights. Musikalische Klassiker der 50er von Elvis bis Peter Kraus, sorgten sogar für gelegentliche Tanzeinlagen.

Verschiedenen Bilderpräsentationen aus der Zeit  –  alte Zeitungsschlagzeilen (man denke nur an das gewonnene Fußballendspiel von 1954)  – oder eine kleine Modellschau alter Autos – luden zu einer visuellen Zeitreise ein. Wer wollte, konnte sich in unserem original gestalteten 50er Jahre Zimmer fotografieren lassen und das Bild auch gleich mitnehmen – das Zimmer war keine Kulisse, jedes Teil war echt aus den Fünfzigern.

Viele Besucher aus der der Nachbarschaft kamen „mal eben vorbei“, deshalb waren diesmal auch viele Kinder mit dabei – und für die gab´s einiges zu sehen und auszuprobieren: Sie  konnten sich etwa an einer historischen Feuerspritze versuchen, kegeln oder „kickern“ – für die Kleinen aber war das handbetriebene Kettenkarussel das Größte!

Am Ende des Festes wurde schon das Motto für das Sommerfest 2012 verkündet: Wild west in der Südstadt

Grüner Haken für Seniorenzentrum Herz Jesu

BIVA zeichnet Einrichtung in der Kölner Südstadt als "verbraucherfreundlich" aus

Die BIVA (BundesInteressenVertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung e.V.) ist ein unabhängiger Selbsthilfeverband, der sich seit 1974 für die Stärkung der Rechte der Bewohnerinnen und Bewohner aller Heimarten und Wohnformen einsetzt. Sie ist bis heute die einzige bundesweite Interessenvertretung für Menschen, die Wohn -und Betreuungsangebote im Alter und bei Behinderung in Anspruch
nehmen.

Es ist ein großes Anliegen der BIVA, die gewohnte Eigenständigkeit und Privatsphäre von Menschen auch in einer stationären Umgebung zu erhalten.  Daneben sind Freundlichkeit, respektvoller Umgang, Selbstbestimmung und Teilhabe an der Gesellschaft weitere Aspekte, die die Lebensqualität von Heimbewohnern ausmachen und für die sich die BIVA einsetzt.

Die Prüfung:

Zu der für das Heim freiwilligen Prüfung kommt ein ehrenamtlicher Mitarbeiter der BIVA ins Haus. Die Prüfung besteht aus vier Teilen. Sie dauert etwa einen Arbeitstag.

Zunächst wird alles rund um die gesamte Konzeption des Hauses abgefragt, ggf. wir auch in Unterlagen konkret geschaut: von der Zahl der Mitarbeiter, dem Pflegekonzept der Einrichtung, der Frage wie man mit ethischen Konflikten umgeht, etwa am Ende des Lebens, bis hin zu den Essenszeiten…

Nach der Befragung schließt sich eine gründliche Begehung des Hauses an; auch Bewohner werden spontan besucht und zu ihrer Zufriedenheit befragt. Anschließend kommt der Prüfer beim Mittagessen im Hause im Speisesaal mit Bewohnern ins Gespräch. Schließlich findet auch noch ein längeres Gespräch mit dem so genannten (Heim)-Beirat statt, den gewählten Interessenvertretern der Bewohner eines Heimes. 

Der Grüne Haken:
Das Ergebnis der Prüfung wird auf der Internetseite der BIVA veröffentlicht, auf der sich auch weitere Daten zur Einrichtung und deren Konzeption finden. (Heimverzeichnis)

Als Auszeichnung bekommt die Einrichtung bei bestandener Prüfung einen Grünen Hacken, der ein Jahr seine Gültigkeit behält. Danach kann man erneut eine Begutachtung beantragen.
 
Diese Prüfung unterscheidet sich von Prüfungen des Medizinischen Dienstes oder der Heimaufsicht auf verschiedene Weise. Zum einen ist sie freiwillig.
Zum anderen ist sie eine Prüfung, die sich weniger, wie die offiziellen Prüfungen des MDKs (Medizinischer Dienst der Krankenkasse), auf Pflegethemen konzentriert, sondern stärker die Lebensqualität von Bewohnern untersucht. Und dies mit einem konsequenten Blick aus Sicht der Verbraucher. Gut ist es dabei, dass die ehrenamtlichen Prüfer zwar geschult wurden, aber als Nicht-Fachkräfte einen anderen Blick auf die Lebenswelt Heim werfen. Die Einrichtung bekommt auch kritische Rückmeldungen und damit die Gelegenheit, bei manchen Themen, die vielleicht nicht im Blick waren, nachzubessern. (So wurden wir u.a. etwa darauf hin gewiesen, dass nicht in allen Bädern schwenkbare Spiegel angebracht sind…)

Das Seniorenzentrum Herz Jesu ist erst eines von drei in Köln getesteten verbraucherfreundlichen Einrichtungen.

"Sehr Gut" - MDK-Note bestätigt hervorragende Arbeit im Herz-Jesu-Heim

Freude über exzellentes Qualitätsurteil

Sehr erfreulich fiel das jetzt veröffentlichte Ergebnis der jüngsten MDK-Qualitätsprüfung im Kölner Herz-Jesu-Heim aus. Diese wurde vor wenigen Wochen erstmals nach den neuen Vorgaben der Pflege-Transparenzvereinbarung (PTV) durchgeführt.

MDK Note, Grafik: Schervier AltenhilfeMDK Note, Grafik: Schervier Altenhilfe

In allen vier Überprüfungsbereichen erteilte der Medizinische Dienst der Krankenversicherungen (MDK) dem Herz-Jesu-Heim die Spitzennote "sehr gut". Ebenfalls mit "sehr gut" beurteilten die Bewohnerinnen und Bewohner die Qualität der Einrichtung im Rahmen einer ausführlichen Befragung durch die Mitarbeiterinnen des MDK.

"Dies ist eine wunderschöne Bestätigung der guten Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" freut sich Hausleiter Joachim Krebs über das gute Zeugnis. Und Geschäftsführer Dr. Klaus Herzberg ist sich sicher, dass dies auch die Frucht der jahrelangen Bemühungen um die kontinuierliche Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Dienstleistungen und Angebote aller im Unternehmen Verantwortlichen ist: "Die harte Arbeit der letzten Jahre hat sich gelohnt", zeigt sich Herzberg zufrieden mit dem guten Ergebnis.

Grund zur Freude besteht nicht zuletzt auch im Vergleich mit der Durchschnittsnote auf Landesebene (Nordrhein-Westfalen), die mit "befriedigend" um zwei ganze Noten schlechter ausfällt, als die Note im Herz-Jesu-Heim.

Grundlage der MDK-Qualitätsprüfung sind 64 Prüfungskriterien aus den Bereichen:

• Pflege und medizinische Versorgung
• Umgang mit demenzkranken Bewohnern
• Soziale Betreuung und Alltagsgestaltung
• Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene.

Die zusätzliche Befragung der Bewohner stützt sich auf weitere 18 Qualitätskriterien.

Den Qualitätsbericht können Sie hier downloaden:  Startet das Herunterladen der DateiQualitätsbericht

Kunst verbindet Generationen

Herz-Jesu-Heim beteiligt sich an Kunstprojekt

Im Bildbau von St. Maternus -
Dieses Mal eine ganz andere Ausstellung
Von Ruth Schlösser und Walter Vitt
St. Maternus, Zeichnung: Schervier AltenhilfeSt. Maternus, Zeichnung: Schervier Altenhilfe


Wir hatten es uns schon ganz plastisch vorgestellt, als wir Wolfgang Nestler zu unserer Herbstausstellung 2010 einluden, wie seine Skulpturen und Reliefs aus
dem Transporter in die Kirche getragen werden und dann – Werk für Werk – sämtlich ihren „richtigen“ Platz im weiten, hellen Raum von St. Maternus finden.
Aber alles kam anders. Der Künstler überraschte uns mit einem Konzept, von dem er sagte, die Kirche selber sei sein Thema, ihr Inneres und ihr Äußeres.

Ausstellungsprospekt

Öffnungszeiten der Maternuskirche vom 21. Oktober bis 18. November 2010:
Sa. und So. 16 - 18 Uhr, Mi. - Fr. 18 - 19.30 Uhr

Toyota Mitarbeiter begleiten Kölner Senioren ins Museum

Inzwischen ist die Teilnahme von Toyota beim Kölner Freiwilligentag zur Tradition geworden. Bereits seit sieben Jahren melden sich Mitarbeiter des Unternehmens einmal jährlich freiwillig, um ihre Arbeitskraft einen Tag lang in den Dienst eines guten Zwecks zu stellen. Dieses Jahr begleiteten insgesamt 20 Mitarbeiter von Toyota Deutschland und der Toyota Kreditbank ebenso viele Senioren ins Wallraf-Richartz-Museum. Der Ausflug begann im Seniorenzentrum Herz Jesu in der Südstadt mit einem kleinen Frühstück. Die Senioren wurden durch die Mitarbeiter persönlich abgeholt und lernten sich dadurch schnell kennen. Im Museum war Zeit für eine Führung, ein gemeinsames Mittagessen und genug Freiraum, sich auch noch auf eigene Faust den verschiedenen Kunstwerken aus drei Epochen zu widmen. Zum Mittagessen kam dann noch prominenter Besuch: Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, schaute sich insgesamt drei der vielen Projekte des Freiwilligentages persönlich an.

Bürgemeisterin Elfi Scho-Antwerpes mit Senioren, Foto: Schervier AltenhilfeBürgemeisterin Elfi Scho-Antwerpes mit Senioren, Foto: Schervier Altenhilfe

Ziel des gemeinsamen Ausfluges war es, den Seniorinnen und Senioren Abwechslung und Anregung in ihren Alltag zu bringen. Und nicht nur für die Senioren war der Tag eine Bereicherung. Auch die Helfer schätzten die interessanten Gespräche mit einer Generation, die in ihrem Leben viel erlebt hat. Maria Theresia Frangenberg, Mitarbeiterin im Sozialkulturellen Dienst des Seniorenzetrum Herz-Jesu: “So ein Tag ist wichtig, wegen seiner Möglichkeiten etwas nicht Alltägliches zu tun, und weil die Zuwendung eines anderen Menschen und die Tatsache, dass er einen ganzen Arbeitstag verschenkt, etwas sehr Wertschätzendes ist. In der Intensität kann das von den Mitarbeitern im Pflegedienst oft nicht geleistet werden.” Das Seniorenzentrum Herz Jesu in der Kölner Südstadt kann auf eine lange Tradition zurückblicken und geht auf ein Kloster der Armen Schwestern vom hl. Franziskus zurück, welches 1852 in der Nähe der Severinstrasse gegründet wurde.

Sommerfest 2010

Herz-Jesu-Heim feiert am 11. Juli. Hier das Plakat.

 

„ Wii “ fit wir doch sind!“

Virtueller Spielnachmittag im Wintergarten

Am 25. April im Rahmen des Wochenendangebotes, luden Hr. Grabosz und Fr. Lisa Meyer des Sozialkulturellen Dienstes, auf einen virtuellen Spielnachmittag in den Wintergarten ein.  Ausführlicher Bericht.

„Advent auf dem Schiff“

Besondere Überraschung erwartete Bewohner auf dem Rhein

Das war aber eine unerwartete und besondere Überraschung im Advent:
Zum ersten Mal konnten Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums Herz Jesu eine adventliche Fahrt mit dem Köln Düsseldorfer Fahrgastschiff „Stolzenfels“ machen.

Für diese weihnachtliche Überraschung hatte sich unser „Hausmusiker“ Alfred Koutny engagiert, der in der ganzen Advent- und Weihnachtszeit auf diesem Schiff für die gewünschte „himmlisch- musikalische“ Atmosphäre sorgt.

Advent auf dem Schiff, Foto: Schervier AltenhilfeAdvent auf dem Schiff, Foto: Schervier Altenhilfe

Durch die Unterstützung der KD und des Kapitäns waren wir mit 20 Personen zu diesem Nachmittag eingeladen.

Noch sind wir auf dem Hinweg. Wir gehen ein kleines  Stück am Rheinufer entlang und werden an Bord, von Herrn Koutny und dem Kapitän des Schiffes, persönlich und auf’s herzlichste begrüßt.

Nachdem wir unsere reservierten Plätze eingenommen hatten, gab es für alle eine leckere, süße Stärkung.

Mit an Bord war auch der Heilige. Nikolaus, als Bischof mit Gewand und Mitra gekleidet, der auf Hoch deutsch und Kölsch einiges zu Köln und den Menschen erzählte. Unser kräftiger Gesang, wurde mit  Schokolade belohnt. 

Der "Kölsche Caruso", Foto: Schervier AltenhilfeDer "Kölsche Caruso", Foto: Schervier Altenhilfe

Es gab noch eine  Überraschung für uns: Ein enger Freund und Kollege von Alfred Koutny war auch mit an Bord. Der „kölsche Caruso“ hört auf den bürgerlichen Namen Erwin Gering und machte  seinem Namen an diesem Nachmittag alle Ehre.

Gestärkt mit Waffeln und Kaffee, danach ein leckeres Gläschen goldenen Wein, da lauschte doch Jede und Jeder mit großen Ohren den wunderbaren Klängen. Auch alle weiteren Gäste an Bord der Stolzenfels fanden das Programm gelungen. Viele baten die beiden Künstler persönlich an ihren Tisch.
Konzert auf dem Schiff, Foto: Schervier AltenhilfeKonzert auf dem Schiff, Foto: Schervier AltenhilfeWie bei allen schönen Dingen verging die Zeit wie im Fluge. Es war  bereits dunkel, als wir wieder am Pegel ankerten. Wunderschön, noch mal die Brücken und den Dom beleuchtet anzuschauen.

Herrn Alfred Koutny, der KD und dem Kapitän des Schiffes sowie der hilfsbereiten Crew sagen wir von ganzem Herzen DANKE!

M. Th. Frangenberg, SKD

Nikolaus auf dem Schiff, Foto: Schervier AltenhilfeNikolaus auf dem Schiff, Foto: Schervier Altenhilfe

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