Altes Osterwissen

Bunte Eier. Foto: Shutterstock / Schervier AltenhilfeBunte Eier. Foto: Shutterstock / Schervier Altenhilfe

01.04.2017 - Fragt man unsere Bewohnerinnen und Bewohner, wie sie früher Ostern gefeiert haben, hören wir interessante Geschichten.

So wurden Eier zum Beispiel mit Naturfarben gefärbt. Zwiebelschalen kann mal säubern und kochen. Mit dem gefärbten Wasser färbt man dann in einem Kochvorgang die Eier. Das gibt einen schönen Rotbraunton. Je nach Wunsch kann man sie mit Petersilienblättern oder Gräser verzieren, indem man sie zusammen in eine Gaze bindet. Oder man kann nach der Färbung Muster mit einer spitzen Nadel einritzen. Oft waren es früher religiöse Motive. Dies wurde in östlichen Gegenden wie in Oberschlesien so praktiziert und hatte dort eine feste Tradition.
Naturfarben lassen sich auch aus Spinat, Rotkohl und Curcuma gewinnen.

Und wer es etwas glänzend möchte, kann die Eier mit etwas einfetten. Früher nahm man dazu eine Speckschwarte, aber etwas Öl auf einem Küchenpapier tuts auch.

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